Mindset

SAMMLE MOMENTE, KEINE DINGE

January 15, 2018
My lessons learned in 2017 - collect moments not things

Lass uns noch einmal gemeinsam das letzte Jahr revue passieren. Wie war dein Jahr? Was waren deine schönsten Momente? Was hast du erreicht und erlebt? Was waren deine größten Herausforderungen? Und was hast du daraus gelernt?

Mein Jahr 2017 war sehr intensiv. Ich habe meinen sicheren Job gekündigt, bin aus meiner geliebten Wohnung ausgezogen, habe meine Freunde, Familie und alles Gewohnte hinter mir gelassen und bin nach Bali gezogen – ganz alleine. Ohne fixen Job, ohne Unterkunft, ohne eine Menschenseele hier zu kennen (außer Made, unser Taxifahrer vom letzten Urlaub, haha) – quasi ohne großen Plan. Ich hatte Angst. Und es war eine Herausforderung. Immer wieder … doch es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens und es hat mich bereits so viel gelehrt. 

3 Dinge die ich im letzten Jahr gelernt habe, möchte ich in den nächsten 3 Wochen mit euch teilen. Und heute fangen wir einmal an:

ICH LIEBE SCHÖNE DINGE

Ich bin ein sehr visueller Mensch. Ich liebe schöne Dinge. Ich liebe Mode. Es ist mir sehr wichtig, dass meine zu Hause liebevoll und gemütlich eingerichtet und dekoriert ist, es macht mir eine große Freude ästhetische Bilder zu betrachten und selbst Fotos zu schießen und ich liebe es, wenn mein Essen schön angerichtet ist. 

In den letzten Jahren habe ich einen Großteil meines Geldes für schöne Dinge ausgegeben. Aber im letzten Jahr kam dann der Moment, wo ich auf meiner Couch in meiner tollen Wohnung saß, mein ganzes Zeugs betrachtet habe und ich war überfordert. Mein prall gefüllter Kleiderschank, der kurz vorm Explodieren war, machte mich einfach nicht glücklich.

ICH SORTIERE KRÄFTIG AUS

Und so beschloss ich den Großteil meiner Sachen zu verkaufen oder zu verschenken. Ich habe 2/3 meines Kleiderschrankes ausgemistet und habe mein Shopping-Verhalten total umgekrempelt. Ich glaube ich habe in den letzten 8 Monaten vielleicht 5 Kleidungsstücke (und null Deko) gekauft – und das war vorher locker die Ausbeute eines Monats.

WAS MACHT MICH EIGENTLICH WIRKLICH GLÜCKLICH?

Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich zu fragen, was mich eigentlich wirklich glücklich macht. Und ich habe erkannt, dass Glück nicht von externen Faktoren abhängt. Glück kommt von Innen. Wenn es uns nicht gut geht und wir nicht erfüllt sind, wird dieses tolle Kleid, ein neues I-Phone oder der Urlaub im 5* Hotel auch nicht viel ändern. Es verschafft uns einen kurzen Glücksmoment, wenn wir Glück haben hält dieser sogar für ein paar Tage an. Aber definitiv nicht langfristig. Und wenn dieser Glücksmoment nachlässt, kauft man einfach etwas neues. Und so dreht sich der Kreis immer weiter …

Als ich mich von dem Großteil meiner Sachen getrennt habe und nur die Dinge behalten habe, die ich wirklich liebe oder benutze, habe ich im Gegenzug eine riesige Portion Freiheit erhalten. Es hat mir einen klaren Kopf verschaffen und mir erlaubt, mich auf die Dinge zu fokussieren die wirklich wichtig für mich sind.

SAMMLE MOMENTE, KEINE DINGE

Ich habe gelernt, dass mich all die schönen Dinge nicht wirklich glücklich machen – es geht um Erlebnisse und schöne Momente, die wir mit tollen, inspirierenden Menschen teilen. Es geht um Liebe – für uns selbst und für alle Menschen, alle Lebewesen und die Natur. Es geht um Gesundheit – denn wenn wir nicht gesund sind, ist alles andere unwichtig. Es geht darum unsere Träume und unsere Leidenschaften zu kennen und Schritt für Schritt auf diese zuzugehen. Es geht darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die uns hin zu einem sinnvollen, erfüllten Leben führen.

Workbooks, mit denen ihr euer letzten Jahr revue passieren lassen könnt, gibts hier zum Download:

The Year Ahead – Year Compass (gibts auch auf Deutsch zum Download)
Closing the Year consciously by The Numerologist
Unravel your year 2018 by Susannah Conway

Und hier gibts das Summary Sheet zu dieser Episode.

Ich freue mich sehr über dein Feedback und deine Bewertung auf I-Tunes und wenn du meinem Podcast folgst 🙂

Alles Liebe,

Simone

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